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was sich bei uns bewegt

PSW ist Geschäftspartner, Kunde, Arbeitgeber, Steuerzahler, Ausbilder. In all diesen Rollen bringen wir uns in die Gesellschaft ein und profitieren gleichzeitig von ihr. Für PSW bedeutet gesellschaftlich verantwortliches Handeln, unser Fachwissen und unsere Erfahrung sowie Stellung als erfolgreiches, wachsendes Unternehmen auch für andere einzusetzen. Mit anlassbezogenen Maßnahmen möchte PSW daher etwas zurückgeben und diejenigen unterstützen, die dringend Hilfe benötigen. In diesem Kontext spendete PSW vor kurzem 840 Euro an die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei).

Seit 1991 kämpft die DKMS gegen die Krankheit Blutkrebs und sucht für Patienten weltweit geeignete Stammzellenspender. Dazu organisiert sie mit der Hilfe privater Initiativen, Unternehmen und Schulen Typisierungsaktionen. Unter dem Motto „Dein Typ ist gefragt“ fanden am 20.02. und 06.03.2018 an der staatlichen Berufsschule Wasserburg am Inn solche Registrierungsaktionen statt. 35 Euro kostet die Aufnahme jedes neuen potenziellen Lebensspenders in die Knochenmarkspenderdatei. Da die DKMS gemeinnützig tätig ist und die Kosten durch die Auszubildenden nicht selbst getragen werden können, ist finanzielle Unterstützung gefragt.

Als die PSW Geschäftsführung von den Typisierungsaktionen in Wasserburg erfuhr, wurde sofort entschieden mit einer Spende auszuhelfen: „Aktuell haben wir 24 Auszubildende bei PSW, die in Wasserburg auf die Schule gehen und dort auf ihre künftigen Berufe vorbereitet werden. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, die Kosten für die Typisierungen zu übernehmen und den Gegenwert von 840 Euro direkt an die DKMS zu spenden. Es ist ein gutes Gefühl, gemeinsam mit unseren Azubis Menschen in Not unterstützen zu können.“, so PSW Geschäftsführer Jochen Keller.

Die Typisierungsaktionen an der Schule in Wasserburg am Inn waren ein voller Erfolg: Insgesamt 220 junge Menschen, darunter auch einige PSW Azubis aus dem 3. und 4. Lehrjahr, haben sich als potenzielle Stammzellenspender registrieren lassen.

Am Sonntag, den 10. Juni 2018 ging der neunte Ingolstädter Triathlon am Baggersee über die Bühne. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen stürzten sich 2.600 Athleten in die Fluten, traten kräftig in die Pedale und absolvierten die Laufstrecke direkt am See. Darunter auch die über 30 sportbegeisterten PSW’ler, die entweder als Staffel oder Einzelstarter die drei Disziplinen (Schwimmen, Radfahren & Laufen) erfolgreich meisterten. Auch in diesem Jahr unterstützte PSW als einer der Hauptsponsoren den Triathlon Ingolstadt und bot allen Startern mit weiteren Aktionen rund um den Triathlon ein besonderes Erlebnis. So wurden die PSW-Mitarbeiter bspw. in einem exklusiven Vorbereitungsprogramm mit Personaltrainer und Triathlon-Experten Gerhard Budy bestens auf den Wettkampftag vorbereitet. Darüber hinaus warten auf die Abteilung mit den meisten Startern (prozentual), als auch die erfolgreichste Staffel noch tolle Überraschungspreise.

Die PSW‘ler gingen sowohl auf der Sprint- (0,75km Schwimmen - 20km Radfahren - 4,6km Laufen), der Olympischen- (1,5km Schwimmen - 40km Radfahren - 9,8km Laufen) als auch auf der Mitteldistanz (1,9km Schwimmen - 86,3km Radfahren - 20,2km Laufen) an den Start. Vor rund 10.000 Zuschauern an der Strecke wurde alles gegeben und die ein oder andere persönliche Bestleistung erbracht. Zentraler Treffpunkt für alle PSW-Athleten, Kollegen, Familien und Freunde war das PSW-Pavillon in der Nähe des Schwimmstarts. Hier wurden die Teilnehmer an der Laufstrecke lautstark angefeuert und unterstützt werden. Zudem konnten sich die Starter dort in Ruhe auf den Wettkampf vorbereiten sowie nach dem Triathlon etwas entspannen. Für Verpflegung in Form von kühlen Getränken, frischem Obst und Snacks war natürlich gesorgt.

Der Triathlon Ingolstadt bietet ideale Voraussetzungen, um den Teamgeist und Austausch zwischen Kollegen zu fördern. Deshalb gratuliert PSW allen Teilnehmern zur erbrachten sportlichen Leistung und freut sich bereits auf den Triathlon Ingolstadt im nächsten Jahr!

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Die Vorentwicklung spielt eine wichtige Rolle bei technischen Innovationen und ist dem Tagesgeschäft der Serienentwicklung vorgelagert. Sie hat zum Ziel, neue Technologien zu integrieren, Bauteile zu optimieren oder ganz neue Wege zu gehen. Bei PSW ist das Thema in der Abteilung Technologie/Innovation gebündelt. Leiter Pedro Oliveira spricht im Interview unter anderem über die Schwerpunkte der Vorentwicklung und Design-Thinking.

Insbesondere in der Vorentwicklung, wo Innovationen von Morgen „geboren“ werden, sind kreative Ideen und Lösungen gefragt. Kann man auf Fingerschnipp kreativ sein?

Nein, das ist kaum möglich. Aber Kreativität ist nötiger denn je und als Fähigkeit zu begreifen, Probleme zu lösen. Hinter jeder kreativen Idee steht ein Reifeprozess: Herausforderung annehmen, Anforderung erkennen und Lösungen entwickeln.

Woher kommen die Ideen?

Es gibt verschiedene Methoden, Ideen zu generieren. Wir arbeiten gerne mit Design-Thinking, da sich dieser Prozess explizit auf die Perspektive des Anwenders bezieht. Um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen, werden dabei verschiedene Kompetenzen unterschiedlicher Personen kombiniert.

Wie ist die Vorentwicklung bei PSW gewachsen?

Grundsätzlich erstreckt sich die Vorentwicklung über das ganze Unternehmen. Anfang des Jahres hat sich PSW im Rahmen ihrer strategischen Neuausrichtung neu aufgestellt und den Bereich „Technologie/Innovation“ gegründet, worin das Thema gebündelt wird. Wir konzentrieren uns auf neue Schwerpunkte wie z.B. alternative Antriebe, Modularität und Nachhaltigkeit. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit der virtuellen Produktentwicklung, womit wir neue Geschäftsmodelle erschließen möchten. Außerdem vernetzen wir uns sowohl mit unseren eigenen als auch mit den Fachabteilungen der Kunden und erzeugen so Synergien, um gemeinsam Impulse für Innovationen zu setzen.

Wie sieht die Arbeit der Vorentwicklung in der Praxis aus?

Wir arbeiten an unterschiedlichen Projekten und ein Muster kristallisiert sich immer wieder heraus: Die anfänglich erarbeiteten Ideen und Lösungen wandeln sich im Verlauf der Projekte stetig. Wir visualisieren unsere Ideen meistens mit Hilfe von einfachen Aufbauten aus Holz oder Papier. Bei den ersten Versuchen stellt sich dann heraus, ob die Idee grundsätzlich funktioniert oder angepasst werden muss. Aus diesem Grund setzt unsere tägliche Arbeit eine moderne und flexible Arbeitsweise voraus, in deren Rahmen die Mitarbeiter ihrer Kreativität freien Lauf lassen und auch Verantwortung übernehmen.

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Pedro Oliveira und sein Leiterteam: Isabel Baron und Joachim Hochthanner. Die Drei sind oft in der Innowerkstatt von PSW, wo sie gemeinsam mit ihren Mitarbeitern an neuen technischen Lösungen tüfteln.

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Vom Drei-Mann-Betrieb zum innovativen Entwicklungspartner für die Mobilität der Zukunft: Heute vor genau 30 Jahren hat die Erfolgsgeschichte von PSW ihren Anfang genommen. Drei Personen haben am 8. Mai 1988 das Unternehmen gegründet. PSW hat sich schnell einen Namen gemacht und ist stetig gewachsen. Als der Wandel der Automobilindustrie eingesetzt hat, hat das Unternehmen entsprechend reagiert und vergangenes Jahr die Transformation eingeläutet.

PSW hat sich strategisch neu ausgerichtet, ein Projektmanagement mit Matrixstruktur eingeführt und den Fokus auf Großprojekte in der Rolle als Generalentwickler gelegt. Zudem konzentriert sich PSW stärker auf Zukunftsthemen, wie neue Fahrzeugplattformen und virtuelle Entwicklungsmethoden. Mittlerweile entwickeln an den Standorten in Gaimersheim und Neckarsulm knapp 1.000 Spezialistinnen und Spezialisten jeden Tag technische Lösungen rund um die Fahrzeuge von Morgen.

Beide Standorte ergänzen sich in ihren Kompetenzen. Am Hauptsitz in Gaimersheim ist das gesamte Spektrum der Fahrzeugentwicklung unter einem Dach versammelt: Aufbauentwicklung, Elektrik/Elektronik und Gesamtfahrzeugentwicklung. Außerdem forschen dort kreative Köpfe der Vorentwicklung an technologischen Zukunftstrends.

Den Standort in Neckarsulm gibt es seit 2007. Die ca. 100 Experten setzen hier den Schwerpunkt auf Themengebiete wie Karosserie, Anlagen, Berechnung und Interieur. Darüber hinaus arbeitet ein Team unter anderem an der Integration des Brennstoffzellenantriebs.

Mit dem breiten Leistungsspektrum und dem umfangreichen Know-how beider Standorte bietet PSW technische Lösungen in Perfektion für die komplette Fahrzeugentwicklung: Vom Konzept bis zur Serie.

Zwei Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach absolvierten im März 2018 erfolgreich die Grundbildung zur Metallver- und -bearbeitung bei PSW in Gaimersheim/Ingolstadt. Innerhalb von zwei Wochen wurden sie unter fachmännischer Anleitung von PSW Kollegen aus der Ausbildung und dem Technikum an den richtigen Umgang mit Werkstoffen aus Metall sowie den zur Bearbeitung notwendigen Werkzeugen und Maschinen herangeführt. Zudem wurde das Gelernte im Rahmen von zwei Projektaufträgen in unseren Werkstätten in die Praxis umgesetzt.

So galt es zunächst einen Modellflieger aus Metall nach vorgegebenem Plan zu bauen. In einem weiteren Projekt wurde ein Metallschmetterling angefertigt. Die Arbeitsumfänge lagen schwerpunktmäßig auf dem Sägen, Bohren, Reiben, Fräsen, Drehen, Feilen sowie in der Blechbearbeitung und dem Schweißen. "Die zwei Projekte haben uns richtig Spaß gemacht. Neben der umfangreichen Theorie ist die Durchführung in der Praxis doch eine gelungene Abwechslung", so die einstimmige Meinung der zwei Studenten.

Der PSW Ausbildungsleiter Erich Haag gibt einen kurzen Ausblick in die Zukunft: "Da das Pilotprojekt so gut lief, können wir uns gut vorstellen, den Studenten der DHBW auch in den nächsten Jahren die Grundbildung in der Metallbearbeitung bei uns in Gaimersheim zu ermöglichen."

PSW gratuliert den dualen Studenten zum erfolgreichen Abschluss der Grundbildung und wünscht alles Gute für die Zukunft!

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Damit die Fahrzeugsicherheit auch unter Extrembedingungen gewährleistet ist, testet PSW Assistenzsysteme nicht nur in der heimischen Umgebung, sondern auch auf einem geheimen Gelände des Volkswagen Konzerns im Norden Schwedens – bei minus 27 Grad Celsius. Eines dieser Systeme ist Audi pre sense front. Das ist ein Assistenzsystem, das kritische Verkehrssituationen durch eine unter der Windschutzscheibe verbaute Kamera erkennt und automatisch Maßnahmen bis hin zu einer Notbremsung einleitet.

„Das Leistungsspektrum der PSW ist sehr umfangreich und die Fahrzeugintegration dieses Systems gehört zu den Kernkompetenzen der PSW“, sagt Andreas Fidorra, Geschäftsführung Entwicklung. „Unsere Spezialisten implementieren das System in das neue Fahrzeug und passen dabei Parameter wie Länge, Breite, Performance und Dynamik des Autos an. Anschließend stellen die Ingenieure die Funktionsweise bei einer Erprobung unter kalten Extrembedingungen sicher.“ 

Einer dieser Ingenieure ist Christian Herbig. Er gehört zu dem Team, das vor einigen Wochen die Tests durchgeführt hat. Auf einem zugefrorenen Eissee, der Teil des geheimen Geländes ist, haben er und seine Kollegen innerhalb von einer Woche 35 Szenarien abgearbeitet. „Wir fahren immer wieder auf Dummys auf, die zum Beispiel ein Heck oder einen Radfahrer darstellen“, erklärt Herbig. „Dabei überprüfen wir, ob das System die Gefahrensituation erkennt und die entsprechenden Maßnahmen wie Warnungen und Bremseingriffe für den Insassenschutz zuverlässig einleitet.“ Zusätzlich hat das Team das System auf einer Straßenfahrt getestet. Schwierige Sichtverhältnisse wie Nebel und Schneeverwehungen stellen es vor besondere Herausforderungen. „Die Tests sind sehr erfolgreich gewesen“, sagt Herbig. „Sogar das Schneechaos während der Straßenfahrt hat zu keinen Fehlfunktionen geführt.“

Arbeitgeberauszeichnungen 2018

PSW ist Top Arbeitgeber 2018: der Engineering-Partner im Automobilbereich mit Hauptsitz in Ingolstadt/Gaimersheim zählt auch in diesem Jahr zu den besten Arbeitgebern in Deutschland.

Unter anderem wurde PSW vom FOCUS-Business-Wirtschaftsmagazin im Januar als einer der besten Arbeitgeber in der Kategorie Automobil und Zulieferer ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit dem Karrierenetzwerk XING, der Arbeitgeberbewertungsplattform Kununu und dem Statistikportal Statista erstellt FOCUS-Business das jährliche Ranking. 2018 wurden über 127.000 Arbeitgeber-Bewertungen ausgewertet – die Daten stammen aus einer unabhängigen Online-Befragung, einer Umfrage unter XING-Mitgliedern sowie aktuellen Kununu-Daten. PSW schafft im diesjährigen Ranking den Sprung unter die  Top 25. Erstmals wurden neben den Gesamt- und Branchensiegern auch die besten Arbeitgeber in Sonderkategorien gekürt – auch hier platziert sich PSW in zwei Kategorien unter den 50 besten Unternehmen.

Zudem zählt  PSW erneut zu den Top Arbeitgebern Automotive in 2018 und sichert sich somit ein „Double“ zum Jahresauftakt. Das Top Employers Institute zertifiziert jedes Jahr weltweit Unternehmen, die durch attraktive Arbeitskonditionen herausragen. Alle Teilnehmer durchlaufen dabei einen einheitlichen Bewertungsprozess. Berücksichtigt werden beispielsweise Mitarbeiterangebote im Bereich Onboarding, Training und Entwicklung, Karriere und Nachfolgeplanung sowie Benefits. PSW punktet unter anderem mit dem Angebot von regelmäßigen Firmenveranstaltungen und Aktionen für Mitarbeiter, umfangreichen Aus- und Fortbildungsangeboten und einer außerordentlichen Unternehmenskultur.

Jochen Keller, Geschäftsführer im Bereich Personal/Recht/Organisation bei PSW, freut sich über den gelungenen Jahresbeginn: „Wir wollen zu den attraktivsten Engineering-Arbeitgebern in den Regionen Ingolstadt / Neckarsulm und darüber hinaus gehören. Die hervorragenden Platzierungen im FOCUS-Business-Arbeitgeberranking 2018 und die Top Arbeitgeber-Zertifizierung freuen mich daher sehr und sind zeitgleich Motivation, diesen Kurs mit unseren Mitarbeitern gemeinsam fortzusetzen.“

Mit neuer Struktur ins neue Jahr: PSW hat sich zum 1. Januar 2018 neu aufgestellt und damit einen großen Schritt zur Umsetzung ihrer Strategie getan: „Durch die Neuorganisation erreichen wir unser Ziel, führender Entwicklungspartner für die Mobilität der Zukunft zu werden“, sagt Silvio Schindler, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Die PSW hat sich in die Geschäftsbereiche G (Geschäftsführung), E (Entwicklung), F (Finanz), und S (Personal) unterteilt und eine Matrixstruktur eingeführt. Ziel dieser Struktur ist es, Projekte als eigenständiger Generalentwickler effizienter und schneller zu bearbeiten. Darüber hinaus richtet sich PSW mit der Neuorganisation verstärkt auf Derivate und Zukunftsthemen aus. Dafür hat PSW einen eigenen Bereich gegründet, der als Inkubator den konsequenten Auf- und Ausbau technologischer Zukunftsfelder fördert.

Bei einer Veranstaltung Ende vergangenen Jahres waren alle PSW Mitarbeiter unter einem Dach im GVZ (Güterverkehrszentrum) Ingolstadt versammelt, wo im Rahmen einer großen Veranstaltung die neue Organisation vorgestellt wurde. Neben Vorträgen der PSW-Geschäftsführung gab es einen Markplatz, auf dem sich die Besucher über das umfangreiche Leistungsspektrum der PSW informieren konnten.

Wir freuen uns, Herrn Andreas Fidorra in der Geschäftsleitung der PSW automotive engineering GmbH offiziell begrüßen zu können!

Nach langjähriger fachkompetenter Ausübung zahlreicher Positionen innerhalb der Technischen Entwicklung der AUDI AG in den Bereichen Karosserie und Exterieur sowie den im vergangenem Jahr gesammelten Erfahrungen und innovationsfördernden Impulsen innerhalb des Audi Fellowship Programmes, verantwortet Herr Fidorra nun als Geschäftsführer den technischen Bereich der PSW.

Tarifvertrag bei PSW

Für die hochqualifizierte Belegschaft der PSW automotive engineering GmbH gelten zukünftig zwischen der IG Metall und der PSW ausgehandelte Regelungen zu Arbeitsbedingungen und Entgelten.

Sicherheit für die Belegschaft plus Wettbewerbsfähigkeit für das Unternehmen: Das ist die Formel, nach der Gewerkschaft und Arbeitgeber erstmals einen Tarifvertrag erzielt haben.

"Entwicklungsdienstleister, auch PSW, stehen in einem harten Wettbewerb um Aufträge. Dieser Wettbewerb muss über Innovation und Cleverness ausgetragen werden. Deswegen brauchen wir faire und klare Regeln über Arbeitsbedingungen und Entgelte, möglichst in der gesamten Branche der Entwicklungsdienstleister. Wichtige Leitplanken haben wir mit dem Tarifvertrag bei PSW abgesteckt", so Johann Horn, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Ingolstadt.

Jochen Keller, Geschäftsführer Personal, Recht und Organisation der PSW automotive engineering GmbH, ergänzt: "Der Wettbewerb um Aufträge darf kein reiner Preiskampf sein - wir wollen einen konstruktiven Wettbewerb im Markt. Die PSW setzt dabei auf Know-how in Innovationsthemen wie alternative Antriebssysteme, Digitalisierung und Fahrzeugentwicklung mit virtuellen Methoden. Dabei zählen die Kompetenz unserer hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die bewährte Zusammenarbeit mit Audi."

Der Tarifvertrag stellt die Weichen für die Zukunft des Unternehmens: "Von Anfang war es ein Ziel aller Verhandlungspartner, die Wettbewerbsfähigkeit der PSW zu sichern", so der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats Jens Nuthmann. Tarifverträge seien dafür ein ideales Instrument.

Der Tarifvertrag für alle Beschäftigten der PSW automotive engineering GmbH wird zum 1. Juli 2017 in Kraft treten. Eingeführt wird eine neue Tarifdynamik, entsprechend der Entgelttarifverträge der Metall- und Elektroindustrie in Bayern sowie stufenweise Tariferhöhungen bei gleichzeitiger Absenkung der wöchentlichen Arbeitszeit.

Ergänzend einigten sich die Verhandlungspartner auf einen Tarifvertrag zur Beschäftigungsentwicklung. Dieser ermöglicht es Gewerkschaft, Betriebsrat und Arbeitgeber, flexibel auf wirtschaftliche Schwankungen zu reagieren. "So sichern wir die Wettbewerbsfähigkeit der PSW in kritischen Situationen und damit auch Arbeitsplätze", so der IG Metall Betriebsbeauftragte für die PSW, Karl Musiol.

Top Arbeitgeber 2017

Für unsere außerordentliche Mitarbeiterorientierung wurden wir auch dieses Jahr wieder durch das Top Employer Institute zertifiziert und gehören somit zum exklusiven Kreis der TOP EMPLOYERs DEUTSCHLAND AUTOMOTIVE 2017! Das Top Employers Institute zertifiziert dabei jährlich weltweit Arbeitgeber in einem unabhängigen Untersuchungsprozess.

Auch das Magazin FOCUS-Business zeichnet PSW als "TOP NATIONALER ARBEITGEBER 2017" aus! In Zusammenarbeit mit Xing und kununu.com wurden dabei die 1.000 besten Arbeitgeber Deutschlands ermittelt - im Branchen-Ranking Automobil und Zulieferer landen wir unter den Mittelständlern mit bis zu 1.000 Angestellten deutschlandweit auf Platz 11!

#PSWPLUS: Aus Tradition haben wir auch dieses Jahr gemeinsam auf unserer Weihnachtsfeier ausklingen lassen. Dieses Jahr mit über 500 PSWlern in unserer neuen Gastronomie "ESSLINE".

Einige Impressionen vom Event hier in unserer Galerie.

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