Neues

was sich bei uns bewegt

PSW.jpg

Vom Drei-Mann-Betrieb zum innovativen Entwicklungspartner für die Mobilität der Zukunft: Heute vor genau 30 Jahren hat die Erfolgsgeschichte von PSW ihren Anfang genommen. Drei Personen haben am 8. Mai 1988 das Unternehmen gegründet. PSW hat sich schnell einen Namen gemacht und ist stetig gewachsen. Als der Wandel der Automobilindustrie eingesetzt hat, hat das Unternehmen entsprechend reagiert und vergangenes Jahr die Transformation eingeläutet.

PSW hat sich strategisch neu ausgerichtet, ein Projektmanagement mit Matrixstruktur eingeführt und den Fokus auf Großprojekte in der Rolle als Generalentwickler gelegt. Zudem konzentriert sich PSW stärker auf Zukunftsthemen, wie neue Fahrzeugplattformen und virtuelle Entwicklungsmethoden. Mittlerweile entwickeln an den Standorten in Gaimersheim und Neckarsulm knapp 1.000 Spezialistinnen und Spezialisten jeden Tag technische Lösungen rund um die Fahrzeuge von Morgen.

Beide Standorte ergänzen sich in ihren Kompetenzen. Am Hauptsitz in Gaimersheim ist das gesamte Spektrum der Fahrzeugentwicklung unter einem Dach versammelt: Aufbauentwicklung, Elektrik/Elektronik und Gesamtfahrzeugentwicklung. Außerdem forschen dort kreative Köpfe der Vorentwicklung an technologischen Zukunftstrends.

Den Standort in Neckarsulm gibt es seit 2007. Die ca. 100 Experten setzen hier den Schwerpunkt auf Themengebiete wie Karosserie, Anlagen, Berechnung und Interieur. Darüber hinaus arbeitet ein Team unter anderem an der Integration des Brennstoffzellenantriebs.

Mit dem breiten Leistungsspektrum und dem umfangreichen Know-how beider Standorte bietet PSW technische Lösungen in Perfektion für die komplette Fahrzeugentwicklung: Vom Konzept bis zur Serie.

Zwei Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach absolvierten im März 2018 erfolgreich die Grundbildung zur Metallver- und -bearbeitung bei PSW in Gaimersheim/Ingolstadt. Innerhalb von zwei Wochen wurden sie unter fachmännischer Anleitung von PSW Kollegen aus der Ausbildung und dem Technikum an den richtigen Umgang mit Werkstoffen aus Metall sowie den zur Bearbeitung notwendigen Werkzeugen und Maschinen herangeführt. Zudem wurde das Gelernte im Rahmen von zwei Projektaufträgen in unseren Werkstätten in die Praxis umgesetzt.

So galt es zunächst einen Modellflieger aus Metall nach vorgegebenem Plan zu bauen. In einem weiteren Projekt wurde ein Metallschmetterling angefertigt. Die Arbeitsumfänge lagen schwerpunktmäßig auf dem Sägen, Bohren, Reiben, Fräsen, Drehen, Feilen sowie in der Blechbearbeitung und dem Schweißen. "Die zwei Projekte haben uns richtig Spaß gemacht. Neben der umfangreichen Theorie ist die Durchführung in der Praxis doch eine gelungene Abwechslung", so die einstimmige Meinung der zwei Studenten.

Der PSW Ausbildungsleiter Erich Haag gibt einen kurzen Ausblick in die Zukunft: "Da das Pilotprojekt so gut lief, können wir uns gut vorstellen, den Studenten der DHBW auch in den nächsten Jahren die Grundbildung in der Metallbearbeitung bei uns in Gaimersheim zu ermöglichen."

PSW gratuliert den dualen Studenten zum erfolgreichen Abschluss der Grundbildung und wünscht alles Gute für die Zukunft!

Kalterprobung_PSW.jpg

Damit die Fahrzeugsicherheit auch unter Extrembedingungen gewährleistet ist, testet PSW Assistenzsysteme nicht nur in der heimischen Umgebung, sondern auch auf einem geheimen Gelände des Volkswagen Konzerns im Norden Schwedens – bei minus 27 Grad Celsius. Eines dieser Systeme ist Audi pre sense front. Das ist ein Assistenzsystem, das kritische Verkehrssituationen durch eine unter der Windschutzscheibe verbaute Kamera erkennt und automatisch Maßnahmen bis hin zu einer Notbremsung einleitet.

„Das Leistungsspektrum der PSW ist sehr umfangreich und die Fahrzeugintegration dieses Systems gehört zu den Kernkompetenzen der PSW“, sagt Andreas Fidorra, Geschäftsführung Entwicklung. „Unsere Spezialisten implementieren das System in das neue Fahrzeug und passen dabei Parameter wie Länge, Breite, Performance und Dynamik des Autos an. Anschließend stellen die Ingenieure die Funktionsweise bei einer Erprobung unter kalten Extrembedingungen sicher.“ 

Einer dieser Ingenieure ist Christian Herbig. Er gehört zu dem Team, das vor einigen Wochen die Tests durchgeführt hat. Auf einem zugefrorenen Eissee, der Teil des geheimen Geländes ist, haben er und seine Kollegen innerhalb von einer Woche 35 Szenarien abgearbeitet. „Wir fahren immer wieder auf Dummys auf, die zum Beispiel ein Heck oder einen Radfahrer darstellen“, erklärt Herbig. „Dabei überprüfen wir, ob das System die Gefahrensituation erkennt und die entsprechenden Maßnahmen wie Warnungen und Bremseingriffe für den Insassenschutz zuverlässig einleitet.“ Zusätzlich hat das Team das System auf einer Straßenfahrt getestet. Schwierige Sichtverhältnisse wie Nebel und Schneeverwehungen stellen es vor besondere Herausforderungen. „Die Tests sind sehr erfolgreich gewesen“, sagt Herbig. „Sogar das Schneechaos während der Straßenfahrt hat zu keinen Fehlfunktionen geführt.“

Arbeitgeberauszeichnungen 2018

PSW ist Top Arbeitgeber 2018: der Engineering-Partner im Automobilbereich mit Hauptsitz in Ingolstadt/Gaimersheim zählt auch in diesem Jahr zu den besten Arbeitgebern in Deutschland.

Unter anderem wurde PSW vom FOCUS-Business-Wirtschaftsmagazin im Januar als einer der besten Arbeitgeber in der Kategorie Automobil und Zulieferer ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit dem Karrierenetzwerk XING, der Arbeitgeberbewertungsplattform Kununu und dem Statistikportal Statista erstellt FOCUS-Business das jährliche Ranking. 2018 wurden über 127.000 Arbeitgeber-Bewertungen ausgewertet – die Daten stammen aus einer unabhängigen Online-Befragung, einer Umfrage unter XING-Mitgliedern sowie aktuellen Kununu-Daten. PSW schafft im diesjährigen Ranking den Sprung unter die  Top 25. Erstmals wurden neben den Gesamt- und Branchensiegern auch die besten Arbeitgeber in Sonderkategorien gekürt – auch hier platziert sich PSW in zwei Kategorien unter den 50 besten Unternehmen.

Zudem zählt  PSW erneut zu den Top Arbeitgebern Automotive in 2018 und sichert sich somit ein „Double“ zum Jahresauftakt. Das Top Employers Institute zertifiziert jedes Jahr weltweit Unternehmen, die durch attraktive Arbeitskonditionen herausragen. Alle Teilnehmer durchlaufen dabei einen einheitlichen Bewertungsprozess. Berücksichtigt werden beispielsweise Mitarbeiterangebote im Bereich Onboarding, Training und Entwicklung, Karriere und Nachfolgeplanung sowie Benefits. PSW punktet unter anderem mit dem Angebot von regelmäßigen Firmenveranstaltungen und Aktionen für Mitarbeiter, umfangreichen Aus- und Fortbildungsangeboten und einer außerordentlichen Unternehmenskultur.

Jochen Keller, Geschäftsführer im Bereich Personal/Recht/Organisation bei PSW, freut sich über den gelungenen Jahresbeginn: „Wir wollen zu den attraktivsten Engineering-Arbeitgebern in den Regionen Ingolstadt / Neckarsulm und darüber hinaus gehören. Die hervorragenden Platzierungen im FOCUS-Business-Arbeitgeberranking 2018 und die Top Arbeitgeber-Zertifizierung freuen mich daher sehr und sind zeitgleich Motivation, diesen Kurs mit unseren Mitarbeitern gemeinsam fortzusetzen.“

Mit neuer Struktur ins neue Jahr: PSW hat sich zum 1. Januar 2018 neu aufgestellt und damit einen großen Schritt zur Umsetzung ihrer Strategie getan: „Durch die Neuorganisation erreichen wir unser Ziel, führender Entwicklungspartner für die Mobilität der Zukunft zu werden“, sagt Silvio Schindler, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Die PSW hat sich in die Geschäftsbereiche G (Geschäftsführung), E (Entwicklung), F (Finanz), und S (Personal) unterteilt und eine Matrixstruktur eingeführt. Ziel dieser Struktur ist es, Projekte als eigenständiger Generalentwickler effizienter und schneller zu bearbeiten. Darüber hinaus richtet sich PSW mit der Neuorganisation verstärkt auf Derivate und Zukunftsthemen aus. Dafür hat PSW einen eigenen Bereich gegründet, der als Inkubator den konsequenten Auf- und Ausbau technologischer Zukunftsfelder fördert.

Bei einer Veranstaltung Ende vergangenen Jahres waren alle PSW Mitarbeiter unter einem Dach im GVZ (Güterverkehrszentrum) Ingolstadt versammelt, wo im Rahmen einer großen Veranstaltung die neue Organisation vorgestellt wurde. Neben Vorträgen der PSW-Geschäftsführung gab es einen Markplatz, auf dem sich die Besucher über das umfangreiche Leistungsspektrum der PSW informieren konnten.

Wir freuen uns, Herrn Andreas Fidorra in der Geschäftsleitung der PSW automotive engineering GmbH offiziell begrüßen zu können!

Nach langjähriger fachkompetenter Ausübung zahlreicher Positionen innerhalb der Technischen Entwicklung der AUDI AG in den Bereichen Karosserie und Exterieur sowie den im vergangenem Jahr gesammelten Erfahrungen und innovationsfördernden Impulsen innerhalb des Audi Fellowship Programmes, verantwortet Herr Fidorra nun als Geschäftsführer den technischen Bereich der PSW.

Tarifvertrag bei PSW

Für die hochqualifizierte Belegschaft der PSW automotive engineering GmbH gelten zukünftig zwischen der IG Metall und der PSW ausgehandelte Regelungen zu Arbeitsbedingungen und Entgelten.

Sicherheit für die Belegschaft plus Wettbewerbsfähigkeit für das Unternehmen: Das ist die Formel, nach der Gewerkschaft und Arbeitgeber erstmals einen Tarifvertrag erzielt haben.

"Entwicklungsdienstleister, auch PSW, stehen in einem harten Wettbewerb um Aufträge. Dieser Wettbewerb muss über Innovation und Cleverness ausgetragen werden. Deswegen brauchen wir faire und klare Regeln über Arbeitsbedingungen und Entgelte, möglichst in der gesamten Branche der Entwicklungsdienstleister. Wichtige Leitplanken haben wir mit dem Tarifvertrag bei PSW abgesteckt", so Johann Horn, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Ingolstadt.

Jochen Keller, Geschäftsführer Personal, Recht und Organisation der PSW automotive engineering GmbH, ergänzt: "Der Wettbewerb um Aufträge darf kein reiner Preiskampf sein - wir wollen einen konstruktiven Wettbewerb im Markt. Die PSW setzt dabei auf Know-how in Innovationsthemen wie alternative Antriebssysteme, Digitalisierung und Fahrzeugentwicklung mit virtuellen Methoden. Dabei zählen die Kompetenz unserer hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die bewährte Zusammenarbeit mit Audi."

Der Tarifvertrag stellt die Weichen für die Zukunft des Unternehmens: "Von Anfang war es ein Ziel aller Verhandlungspartner, die Wettbewerbsfähigkeit der PSW zu sichern", so der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats Jens Nuthmann. Tarifverträge seien dafür ein ideales Instrument.

Der Tarifvertrag für alle Beschäftigten der PSW automotive engineering GmbH wird zum 1. Juli 2017 in Kraft treten. Eingeführt wird eine neue Tarifdynamik, entsprechend der Entgelttarifverträge der Metall- und Elektroindustrie in Bayern sowie stufenweise Tariferhöhungen bei gleichzeitiger Absenkung der wöchentlichen Arbeitszeit.

Ergänzend einigten sich die Verhandlungspartner auf einen Tarifvertrag zur Beschäftigungsentwicklung. Dieser ermöglicht es Gewerkschaft, Betriebsrat und Arbeitgeber, flexibel auf wirtschaftliche Schwankungen zu reagieren. "So sichern wir die Wettbewerbsfähigkeit der PSW in kritischen Situationen und damit auch Arbeitsplätze", so der IG Metall Betriebsbeauftragte für die PSW, Karl Musiol.

Top Arbeitgeber 2017

Für unsere außerordentliche Mitarbeiterorientierung wurden wir auch dieses Jahr wieder durch das Top Employer Institute zertifiziert und gehören somit zum exklusiven Kreis der TOP EMPLOYERs DEUTSCHLAND AUTOMOTIVE 2017! Das Top Employers Institute zertifiziert dabei jährlich weltweit Arbeitgeber in einem unabhängigen Untersuchungsprozess.

Auch das Magazin FOCUS-Business zeichnet PSW als "TOP NATIONALER ARBEITGEBER 2017" aus! In Zusammenarbeit mit Xing und kununu.com wurden dabei die 1.000 besten Arbeitgeber Deutschlands ermittelt - im Branchen-Ranking Automobil und Zulieferer landen wir unter den Mittelständlern mit bis zu 1.000 Angestellten deutschlandweit auf Platz 11!

#PSWPLUS: Aus Tradition haben wir auch dieses Jahr gemeinsam auf unserer Weihnachtsfeier ausklingen lassen. Dieses Jahr mit über 500 PSWlern in unserer neuen Gastronomie "ESSLINE".

Einige Impressionen vom Event hier in unserer Galerie.

Zum 1. Oktober 2016 übernimmt Silvio Schindler den Vorsitz der Geschäftsführung bei der PSW automotive engineering GmbH. Herr Schindler leitete zuvor acht Jahre die Audi Consulting. In dieser Funktion steuerte er vielfältige Projekte über alle Geschäftsbereiche hinweg, sowie die Einführung des Baureihenmanagements und strategische Unternehmensprogramme. Zuletzt hatte Herr Schindler die Leitung der Unternehmensstrategie bei der AUDI AG inne und gestaltete dort die digitale Transformation mit. Zu Beginn seiner Karriere arbeitete Herr Schindler sieben Jahre bei Mercedes Benz in verschiedenen Leitungsfunktionen. Darauf folgten zehn Jahre in der Unternehmensberatung bei A.T. Kearney und Roland Berger als Partner im Automotive Competence Center. Seinen großen Erfahrungsschatz bringt er ab Oktober bei der PSW automotive engineering GmbH ein. Wir begrüßen Herrn Schindler und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Zudem ändert sich die Gesellschafterstruktur der PSW automotive engineering GmbH:
Dr. Ulrich Widmann (Leiter I/EK Entwicklung Aufbau), Dr. Bernd Martens (Vorstandsmitglied Beschaffung) und Herr Waldemar Müller (Leiter I/FC Controlling Unternehmen) bekleiden nun die entsprechenden Posten. Auch ihnen wünschen wir viel Erfolg in ihrem Verantwortungsbereich!

Wir freuen uns, Herrn Jochen Keller in der Geschäftsleitung der PSW automotive engineering GmbH offiziell begrüßen zu können!

Nach mehreren Leitungsfunktionen innerhalb des Geschäftsbereiches Personal- und Sozialwesen der AUDI AG – zuletzt als Leiter für Grundsatzfragen/Arbeitsbeziehungen – verantwortet Herr Keller nun als Geschäftsführer den Bereich Personal- und Sozialwesen der PSW.

#PSWPLUS: Am 18. und 19. Juni 2016 schickten wir zwei PSW Racing-Teams an den Start des Großen Preis von Ingolstadt - des 24-Stunden-Gokartrennens am AUDI Sportpark. 25 Teams fuhren insgesamt 32.500 Runden und absolvierten damit eine Gesamtstrecke von ca. 35.000 Kilometern!

Einige Impressionen vom Event hier in unserer Galerie.

PSW